Trail Running

Obwohl ich bereits intensiv mit den Vorbereitungen zur Bike Trans Germany beschäftigt bin, darf ich den Fokus auf TheWayve – 111km run around the zurich lake, nicht ganz verlieren. So wird es ein spannendes und intensives Trainingshalbjahr. Da bleibt dann leider nicht mehr viel Zeit um Material zu testen. Und doch kann es ganz wichtig  sein. Im Moment teste ich verschiedene Laufschuhe und Rucksäcke mit Trinksystem.

Schuhwerk: Beim Laufschuh ist mir besonders die Stabilisation, der sichere Halt und das Gewicht wichtig. Zur Zeit teste ich: Salomon XT Wings 2, Salomon Lab 4 und der Schuh ON. Sehr zufrieden bin ich mit dem Salomon XT Wings, obwohl mir das Design vom Lab 4 besser gefällt (Das Auge läuft halt auch mit). Der Laufschuh ON ist nicht wirklich ein Trail-Schuh, die Sohle ist nicht unbedingt für Trails geeignet.
Rucksack: Der Camelback Bike-Rucksack mit Trinksystem ist auf dem Velo ein treuer Begleiter und bietet alles was das Bikeherz benötigt. Aber zum laufen? Nicht wirklich. Deshalb habe ich mich nach einem Lauf-Rucksack umgeschaut und bei Salomon (wo den sonst) fündig geworden. Der Salomon Skin Pro 10+3 SS 12 Brigh Red. Bin im Moment in einer Testphase und kann daher noch kein abschliessendes Urteil abgeben. Aber die ersten Testläufe (siehe Bild) sind sehr positiv verlaufen und bin bis jetzt hell begeistert.

Schwiegermutter-Oster-Brunch-Lauf

Am Ostermontag stand einen Besuch bei der Schwiegermutter & Familiy auf dem Programm. Ich nutzte natürlich sofort die Gelegenheit und machte mich joggend auf den Weg nach Rüschlikon.

Der Trail-Run war einfach genial und speziell abenteuerlich. Obwohl die erste Teilstrecke an den Fuss der Buchenegg nicht sonderlich spektakulär war, wurde ich nach der Felsenegg positiv überrascht. Enge Kurven, schöne Aussicht und natürlich Super-Trail-Bedingungen. In Adliswil angekommen hatte ich kurz den ‘schlotterli’ in den Beinen. Kein Wunder, wenn in 10 Minuten knapp 200 Höhenmeter hinter sich lässt. Ein fantastisches Vergnügen, dass ich sicher wiederholen werde. Die Frage ist nur: Wann lädt mich meine Schwiegermutter wieder zum Essen ein?

Wer den ganzen Trail und meine Daten sehen möchte, hier der Link.

 

Genau Informationen rund um meine Trainings

Da ich ja schon seit längerer Zeit mit einer Suunto trainiere, habe ich erst (!) gestern entdeckt, dass Suunto eine eigene Community hat. Unter movescount.com kann man seine Daten hoch laden und im Internet publizieren (wenn man möchte). So sieht man u.a. die genaue Geschwindigkeit, Dauer es Laufes, Distanz, Höhenmeter, Puls und die gelaufene Strecke. Wenn ihr auf den Link Moves prüfen klickt, erhält ihr noch mehr Informationen.
Ich finde es ein cooles Tool mit (zu) vielen Möglichkeiten. Have fun!

Fisherman’s Strong Man Run – Die Bilder

Ein paar Impressionen vom Fisherman’s Strong Man Run 2012. Mehr Bilder gibt es ab sofort in meiner Gallery:

 

 

 

 

Jetzt bin ich aber wirklich ein ‘echter’ Strongman.

Die Fahrt nach Thun via Luzern, Brünig und Interlaken ist immer wieder ein Genuss.  Herrliche Weite, glasklare Bergseen und die vielen schönen sportliche Erinnerungen rund um den Gigathlon. Herzlich Willkommen am Strongmanrun 2012!

In Thun angekommen schnappte ich mir zuerst meine Startnummer (1318), die vier Sicherheitsnadeln und noch einen Riegel, bevor ich anschliessend die Garderobe aufsuchte. Ein Platz zu finden ist bei knapp 3’309 Männern bereits eine grosse Herausforderung. Die Zweite war den Chip an meine Schuhe zu befestigen. Mit den Kabelbindern ist es ja immer so eine Sache. Doch schliesslich hatte ich auch das geschafft. Es bleiben mir noch 20 Minuten bis zum Start. Was ist jetzt noch zu tun? Schon eine gute Ausgangslage schaffen und bereits in den ersten Startblock stehen oder doch lieber warmlaufen? Ich habe mich für eine Kombination entschieden. Kurz warmlaufen und mich in die vorderste Reihe drängeln. Leichter gesagt als getan. Es standen bereits 1’500 Strongmänner- und frauen vor mir. Also nichts mit drängeln.

Nun ging es los. Nach einem lauten Knall bewegte sich die Masse von knapp 4’000 LäuferInnen nur langsam. Zuerst natürlich ’Stop and go’, wer kennt das nicht. Aber nach 800 Meter lief es so richtig rund und ich konnte mit meinem Kollegen das gewünschte Tempo halten. Dazwischen immer wieder Strohballen die mir das gemütliche laufen erschwerte. War das schon alles?  Doch bald konnte ich am Horizont die wirklich grossen und schweren Hindernisse erkennen. Dort angekommen gab es den ersten Stau. So konnte ich leicht verschnaufen und Kraft tanken für das Bergsteigen. Oben am ‘Gipfe’ konnte ich die Aussicht nicht wirklich geniessen, ging es doch schon wieder steil bergab. Und so reihte sich Hindernis um Hindernis. So durchquerte ich Rüttelpisten, Wassergräben und die Everglades. Die grösste Wasserpfütze kam bei KM 6. Mit einer Wassertiefe von 90 cm und mehr konnte man nicht mehr von joggen sprechen. Da war schon eher schwimmen und tauchen angesagt. Mühsam, aber geschafft. Die restlichen im Wege stehenden Röhren und Pneus meisterte ich relativ locker. Obwohl ich noch nie ein begeisterter ‘robber’ war. Und nie sei werde.

Die erste Runde war geschafft. Noch hatte viel Kraft für die zweite Runde. Das Feld hat sich erwartungsgemäss auseinandergezogen und so war die Bahn frei für eine zweite, schnelle Schlussrunde. Doch weilt gefehlt. Mein Kollege konnte nicht mehr schneller laufen und so blieb ich bis zum Schluss bei ihm und unterstütze ihn mit Motivationszurufe und an den Verpflegungsstellen. Mit einer Zeit von 2:06:38,2 und einem Rang 1’277 (von 3’989) und somit locker im 1/3 Drittel, bin ich zufrieden.

Fazit: Der Spass stand bei diesem Event für einmal an ERSTER Stelle. Mehr Bildmaterial demnächst!

Sucht ihr ein Rad für die neue Saison?

Neulich in Amsterdam; Wenn ihr auf der Suche nach einem neuen Rad seid, könnt ihr euch in meiner Gallerie inspirieren lassen. Wer ist euer Favorit? Viel Spass und gute Unterhaltung.

Sieg knapp verpasst!

Leider hat es nicht zum Sieg und somit für eine Wildcard mit VIP-Packages gereicht. Beim Voting für die beste Blogger-Sport-Seite blieb mir nur der undankbare 2. Platz. An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich bei allen bedanken, die an mich geglaubt haben. Ihr seid die Besten!

Ich werde in drei Tagen somit mit der Startnummer 1318 (und ohne Wild-Card) am Fisherman’s Strongmanrun an den Start gehen. Pünktlich um 12.00 Uhr soll es ja dann losgehen. Berichte und Photos folgen demnächst!

Bewerbungsgespräch für Sponsoren – und so gehts.

Vom 6. bis 9. Juni 2012 findet die sechste Auflage der CRAFT BIKE TRANS GERMANY statt. Das wohl größte deutsche Mountainbike-Etappenrennen lockt neben zahlreichen internationalen Profis auch hunderte Amateure. Mit Roger Molleman vom Swiss Hammer Team nimmt ein Hedinger an der als „Tour de France für Mountainbiker“ titulierten Veranstaltung teil, die über rund 300 Kilometer und 8.500 Höhenmeter entlang der deutsch-österreichischen Grenze verläuft.
Um den eigenen Ansprüchen und der anspruchsvollen Streckenführung gerecht zu werden, hat sich der passionierte Mountainbiker über mehrere Wochen und Monate intensiv vorbereitet. Und tut es immer noch.

Die Trainingseinheiten im Vorfeld des Rennens waren/sind wichtig, um nicht auf den langgezogenen Anstiegen der 2012er Route ungewollt Körner zu verlieren und frühzeitig Tribut zollen zu müssen. Denn die Strecke hat es in sich. Der Start erfolgt erneut in Sonthofen (GER). Von dort geht es zunächst auf einer reinen Allgäu-Etappe nach Pfronten (GER), ehe am zweiten Tag die deutsch-österreichische Grenze mit Ziel Lermoos (AUT) passiert wird. Von der Tiroler Zugspitz Arena führt der Weg zu einem weiteren Österreich-Stopp, nach Seefeld. Die Abschlussetappe führt zurück nach Deutschland, wo Garmisch-Partenkirchen zum wiederholten Male das Rennen beendet.
Angesichts der zu erwartenden Herausforderung bleibt dem langjährige Blogger bei der persönlichen Zielsetzung bescheiden: „Mein persönliches Ziel ist es, mich im ersten Drittel zu platzieren.  Zahlreiche ebenfalls gut vorbereitete Mountainbiker gehen ebenfalls in der Alterskategorie an den Start und werden sich mit ihm messen.
Doch bei der CRAFT BIKE TRANS GERMANY geht es nicht nur um die Gesamtzeit. Auch der beste Kletterer wird gesucht. So wird der Sieger der Bergwertung mit dem „Grünen Trikot der Bayerischen Staatsforsten powered by fi´zi:k“ belohnt.
Zusätzlich können die Teilnehmer auch ein mindestens vierköpfiges Team bilden und in der Mannschaftswertung um den Titel kämpfen.

Mehr Informationen zur CRAFT BIKE TRANS GERMANY 2012 und zum Abschneiden von Roger Molleman gibt es ab 6. Juni 2012 auf www.bike-transgermany.de.

 

Meine erste Swiss Hammer Team Tour

4. März 2012: Erste Swiss Hammer Team-Tour 2012. Die Strecke führte von Zürich-Affoltern, Uster, Wetzikon und Hinwil nach Rapperswil. Nach einer (wirklich) kleinen Pause fuhren wir mit knapp einem 40er-Schnitt der Seestrasse Richtung Zürich wieder zurück. -Unter Regeneration verstehe ich etwas anderes.
 

Der Saisonauftakt am Reusslauf ist missglückt!

Im Vorfeld zum diesjährigen Reusslauf machte ich mir viele Gedanken um meine Form und ob ich meine Zeiten aus den vergangenen Jahren unterbieten kann. So habe ich meine Statistiken aus den Jahren 2003 (45.40), 2007 (42.41) und 2008 (46.10) begutachtet und musste aufgrund der Zeiten feststellen, dass es unmöglich diese zu pulverisieren.

Da meine Tochter bereits um 11.20 Uhr ihren Einsatz hatte, waren wir bereits früh im Start- und Zielgelände. Zum Glück traf ich noch Aaron (Team-Chef Swiss Hammer Team, anm. der Red.) So konnte ich die Zeit bis zu meinem Start um 13.45 Uhr überbrücken. Nervös war ich nicht, doch war ich gespannt auf meine Zeit. Ich lief auch mein erstes Rennen für das ‘Swiss Hammer Team‘. Ob ich mit dem neuen ‘Hammer-Outfit’ schneller bin?

Pünktlich ging es los und so machte ich mich zuerst locker und aus der hinteren Startreihe startend auf die 11 Kilometer lange Strecke. Die ersten drei Kilometer verliefen erstaunlich gut und ich konnte eine gute Pace laufen. Obwohl die äusseren Bedingungen ausgezeichnet waren, musste ich bereits bei der Hälfte des Rennens das Tempo drosseln. Natürlich überholten mich zu diesem Zeitpunkt viele Läufer und sogar die Pacemaker mit dem Ziel 4:30, 5:00 und 5:50. Somit musste ich realistischerweise erkennen, dass ich nicht an meine frühere Zeiten anknüpfen konnte.

So lief ich ohne Ambitionen die nächsten zwei Kilometer weiter. Und plötzlich pakte mich mein Ehrgeiz und so wollte ich doch mindestens unter 55 Minuten ins Ziel laufen. Ich gab nochmals so richtig Gas und machte Rang und Zeit gut. So überholte ich kurz vor dem Ziel noch die Pacemaker (5:00) und realisierte eine Zeit von 53 Minuten und 14 Sekunden. Ende Gut alles Gut? Na ja, mit Rang 448 in meiner Kategorie kann man nicht zufrieden sein. Es war eine solide Leistung. Mehr nicht!

Fazit: Die Saison ist noch lang und hat (zum Glück) erst begonnen. Hammer on!

 

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